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    Ein Lied für den Frieden

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    Ein Lied für den Frieden

    Beitrag  Admin am Sa Jan 11, 2014 2:52 am

    Ein Lied für den Frieden
    Venezuela: »Sänger der FARC-Guerilla« Julián Conrado aus Haft entlassen. Aktivist nimmt an Verhandlungen der Guerilla mit Kolumbiens Regierung in Havanna teil
    Von Modaira Rubio, Barinas


    Nach fast drei Jahren Haft haben die venezolanischen Behörden am Donnerstag (Ortszeit) den als »Sänger der FARC« bekannten kolumbianischen Aktivisten Julián Conrado freigelassen und nach Havanna ausgeflogen. Er soll als Mitglied der FARC-Delegation an den dort stattfindenden Friedensverhandlungen zwischen der Regierung Kolumbiens und der Guerilla teilnehmen.

    Conrado, der mit bürgerlichem Namen Guillermo Enrique Torres Cueter heißt, hatte sich Anfang der 90er Jahre den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens angeschlossen, nachdem Tausende Mitglieder der legalen Linkspartei Unión Patriótica ermordet worden waren. Mit seinen Liedern, in denen er das Leben in der Guerilla besang, wurde er über Kolumbien hinaus bekannt. Zudem gehörte er zwischen 1998 und 2002 der FARC-Delegation bei den Gesprächen mit der Regierung von Staatschef Andrés Pastrana in San Vicente del Caguán an und galt als enger Vertrauter des 2008 ermordeten Vizechefs der Guerilla, Raúl Reyes.

    Im Mai 2011 war Conrado in Altamira de Cáceres im venezolanischen Bundesstaat Barinas festgenommen worden. Seither wurde er vom Inlandsgeheimdienst SEBIN festgehalten, zuletzt aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes im Militärkrankenhaus von Caracas. Schon unmittelbar nach Bekanntwerden der Verhaftung beantragte die kolumbianische Regierung die Auslieferung des Sängers, um ihm in Bogotá den Prozeß zu machen. Der damalige venezolanische Präsident Hugo Chávez habe ihm die Überstellung Conrados zugesichert, erklärte damals Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos.

    In Venezuela entwickelten die Kommunistische Partei und linke Organisationen daraufhin eine Kampagne, um eine Auslieferung zu verhindern. In Kolumbien sei ein fairer Prozeß nicht gewährleistet, statt dessen sei das Leben Conrados in Gefahr, warnte die Initiative »Damit der Sänger nicht schweigt«, an der sich auch zahlreiche venezolanische Künstler beteiligten. Im Dezember 2011 erklärte daraufhin Venezuelas Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz, es werde keine Übergabe Conrados geben, weil Bogotá im Auslieferungsantrag andere Anklagepunkte aufgeführt habe als in dem internationalen Haftbefehl, auf dessen Grundlage der Aktivist festgenommen worden war. Trotzdem blieb der Sänger in Haft.

    Am Donnerstag ordnete nun der Oberste Gerichtshof Venezuelas die sofortige Freilassung Conrados an. Es gebe keine Grundlage mehr dafür, ihn weiter festzuhalten, stellten die Richter fest. Denn am 27. Dezember hatte Kolumbien offiziell alle Auslieferungsersuchen zurückgezogen. Hintergrund dieser Entscheidung war offenbar eine Vereinbarung der Verhandlungsdelegationen in Havanna, Conrado eine Teilnahme zu ermöglichen. Venezuela ist zusammen mit Kuba, Norwegen und Chile unterstützend an den Gesprächen beteiligt.

    Nur Stunden nach der Haftentlassung teilte das Außenministerium in Caracas mit, Conrado sei entsprechend der Bitte der beiden kolumbianischen Seiten nach Havanna ausgeflogen worden. »Die Regierung des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro Moros, bekräftigt ihren festen Willen, mit den Anstrengungen der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der sogenannten FARC zu kooperieren, um den so sehr ersehnten Frieden für das kolumbianische Volk zu erreichen, wie es der oberste Comandante Hugo Chávez gewünscht hat«, heißt es abschließend in dem offiziellen Kommuniqué.
    jw

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